Till Burgwächter - Schmerztöter

Erscheinungsjahr:2003
Autor:
Homepage:www.adam-und-till.de/till
Sprache:deutsch
Verlag:I.P. Verlag Jeske/Mader GbR

Ein ironischer Rundumschlag durch die Metalszene macht diesen Kurzband zu einem wahren Lesegenuss. Nicht ernst zu nehmende Thesen mit doch einigen Körnern Wahrheit verbreitet der durch das Werk JGTHM bekannt gewordene Metalfan und Buchautor Till Burgwächter in seinem zweiten Satirebuch. Er stellt sich vor wie es wäre, als Joey DiMaio morgens in Lederhose und Stiefel aufzuwachen umgarnt von dutzenden barbusigen Schönheiten. Das ganze natürlich in seiner Wohnung. Außerdem gibt es Reportagen von einer Busbesatzung, die quer durchs deutsche Lande kurvt und unter anderem Tom Angelripper – den Robbie Williams des Ruhrpotts – trifft. *Bands die nicht Metal sind*, *Der God of Metal vor Gericht*, *5 Alben, die die Welt veränderten*, *Der Unterschied zwischen Black Metaller und White Metaller* all das und vieles mehr wird hier ergründet, natürlich alles fiktiv und höchst amüsant. Leicht eingeschnappt darf man nicht sein, findet sich doch so ziemlich von jedem Leser irgendeine Favorite Band durch den Kakao gezogen. Nachdenklich stimmt seine Breitseite auf Ozzy mit seiner Sitcom wo jede Zeile eigentlich wahr ist. Und ein Trauma hat der Autor genau wie ich noch nicht verarbeitet: Er hat Helloween nie mit Kiske am Mikro live gesehen und bedauert dies zutiefst.
9 Punkte von 10

von: Martin